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  • "200-Kilometer-Urlaub" in Deutschland: Die besten Kurztrip-Ziele nahe Berlin, Hamburg und Köln

    Steigende Spritpreise, politische Spannungen und der Wunsch nach einfachen Reisen verändern das Verhalten. Statt Fernreise setzen viele auf Kurzurlaub in der Nähe. Diese Ziele unter 200 Kilometern bieten echte Abwechslung. Wohin kann man gerade noch reisen? Diese Frage stellen sich viele, die ein Wochenende raus wollen. Nicht nur wegen steigender Spritpreise, sondern auch, weil sich das Gefühl von Planbarkeit verändert hat. Wer heute nach Urlaubszielen in Deutschland sucht, schaut genauer hin. Wie weit ist es wirklich. Wie lange dauert die Anreise. Und lohnt sich das für zwei oder drei Tage. Während die einen noch vergleichen, haben andere längst umgestellt. Auf Kurzurlaub im Umkreis von etwa 200 Kilometern. Was zunächst nach Verzicht klingt, wirkt bei genauerem Hinsehen wie eine logische Entwicklung. Ein Wochenende umfasst zwei, vielleicht drei Tage. Wer davon mehrere Stunden im Auto verbringt, verliert Zeit. Aktuelle Auswertungen vom Anbieter kurzurlaub.de zeigen, dass Kurzreisen in Deutschland im Schnitt bei rund 192 Kilometern Anfahrt liegen. Die Aufenthaltsdauer beträgt etwa 2,7 Tage. Zwei bis drei Stunden Fahrt reichen oft aus, um einen echten Ortswechsel zu schaffen. Auch finanziell wird die Distanz wieder relevanter. Ein Kurztrip mit rund 200 Kilometern Entfernung bedeutet etwa 400 Kilometer Gesamtstrecke. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von sieben Litern pro 100 Kilometer und aktuellen Preisen von rund zwei Euro pro Liter entstehen Kosten von etwa 55 bis 60 Euro. Wer 500 Kilometer fährt, kommt schnell auf über 140 Euro. Der Unterschied liegt bei mehr als 80 Euro. Für ein Wochenende. Kurzurlaub in Deutschland unter 200 Kilometern: Diese Reiseziele lohnen sich wirklich Ein Radius von 200 Kilometern ist größer, als viele denken. Von Hamburg aus reicht er bis an die Ostsee, von Berlin in den Spreewald, nach Leipzig oder Richtung Mecklenburgische Seenplatte. Genau hier liegen einige der besten Ziele für einen Kurzurlaub in Deutschland. Zingst: längst nicht so überfüllt wie andere Ostseeregionen / Foto: Unsplash Zingst an der Ostsee gehört zu den ruhigeren Orten der Küste. Weniger Party, mehr Natur. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft liegt direkt vor der Tür, lange Strände ziehen sich kilometerweit, und gerade in den Morgen- und Abendstunden entsteht eine Weite, etwas mehr als 200 km von Hamburg entfernt. Ideal für alle, die einen Strandurlaub ohne Hektik suchen. Wer dazu noch das passende Wellnessprogramm und ein Hotel direkt an der Ostsee sucht, findet im Strandhotel Zingst einen idealen Ausgangspunkt. Jetzt buchen: Urlaub in Zingst Auch interessant: Warum in die Ferne schweifen Der Spreewald ist ein Klassiker für einen Wochenendtrip ab Berlin. Was ihn besonders macht, ist die Kombination aus Wasserwegen, kleinen Dörfern und einer fast stillen Landschaft. Kahnfahrten gehören dazu, aber auch einfache Spaziergänge oder Fahrradtouren entlang der Kanäle. Wer früh kommt oder unter der Woche reist, erlebt den Spreewald deutlich ruhiger. Leipzig bietet eine ganz andere Form von Kurzurlaub. Urban, kompakt, mit einer dichten Mischung aus Restaurants, Galerien und Szenevierteln. Perfekt für ein Wochenende mit wenig Planung, viel Bewegung und kurzen Wegen. Schlendern in Leipzig / Foto: Unsplash Charmant im Dreiländereck: Aachen / Foto: Unsplash Im Westen, rund um Köln, verschiebt sich der Fokus Richtung Natur und kleinere Städte. Aachen ist dabei oft unterschätzt. Die Altstadt ist kompakt, der Dom gehört zu den bekanntesten Bauwerken Europas, und die Thermalbäder sorgen für genau das, was viele an einem Wochenende suchen. Entspannung ohne großen Aufwand. Wer hier noch ein passendes Hotel sucht, findet z.B. im Parkhotel Quellenhof Aachen ein echtes Grand Hotel mit Pool und Stil. Die Eifel wiederum ist eine der vielseitigsten Regionen für einen Kurzurlaub in Deutschland. Wälder, Vulkanlandschaften, klare Luft und viele Wanderwege. Wer raus will, aber nicht weit fahren möchte, findet hier schnell Ruhe. Im Osten taucht mit Chemnitz ein Ziel auf, das lange unter dem Radar lief. Die Stadt verändert sich, wirkt offener, bietet viel Architektur und Raum. Auch wenn sie nicht mehr Kulturhauptstadt ist, überrascht sie trotzdem mit viel Kultur. In Kombination mit dem Erzgebirge entsteht ein Mix aus Stadt und Natur, der sich besonders für ein spontanes Wochenende eignet. Hier fährt man allerdings 260 Kilomenter von Berlin aus. Warum der 200-Kilometer-Kurzurlaub gerade so gut funktioniert Mit der kürzeren Distanz verändert sich auch die Art zu reisen. Weniger Planung, weniger Erwartung, mehr Flexibilität. Ein Abend, der länger wird. Ein Morgen ohne Zeitdruck. Orte, die nicht überlaufen sind und genau deshalb funktionieren. Auch für Reisende mit Elektroauto ist dieser Radius relevant. Viele Modelle schaffen 200 bis 300 Kilometer ohne zusätzliche Ladepause. Kurztrips lassen sich damit unkompliziert umsetzen. Oder wie wäre es mit einem Urlaub zu Hause? Blick vom Fernsehturm in Berlin / Foto: Jana Kaminski Wer zusätzlich sparen möchte, kann ein paar einfache Dinge beachten. Tanken am frühen Abend, wenn die Preise oft am niedrigsten sind. Autobahntankstellen vermeiden, da diese meist teurer sind. Apps wie ADAC Drive oder Clever Tanken helfen, günstige Tankstellen zu finden. Der 200-Kilometer-Urlaub ist damit keine Notlösung, sondern eine realistische Form des Reisens. Wer nach Kurzurlaub Ideen in Deutschland sucht, nach Wochenendtrips ab Berlin, Hamburg oder Köln, findet sie oft direkt vor der eigenen Haustür. Zingst, Aachen, Chemnitz. Drei Beispiele von vielen. Entscheidend ist nicht die Entfernung. Sondern, dass man losfährt. Jetzt Hotel in Aachen buchen: Urlaub im Grand Hotel

  • Warum in die Ferne schweifen: Ein Besuch im Sphere Restaurant im Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz

    Manchmal sind es einfache Perspektivenwechsel, die uns glücklich machen:  Das Restaurant Sphere by Tim Raue im Berliner Fernsehturm verbindet Panorama, Architekturgeschichte und Berliner Küche. Ein Besuch über den Dächern der Hauptstadt. Sundowner im The Sphere / Foto: Jana Kaminski   Manchmal sind es einfache Perspektivwechsel, die den größten Blick eröffnen. Das Restaurant Sphere by Tim Raue im Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz verbindet Panorama, Architekturgeschichte und Berliner Küche. Ein Besuch über den Dächern von Berlin. Warum machen wir eigentlich Urlaub und fühlen uns danach so befreit? Vielleicht weil wir über den Dingen stehen können. Weil vieles aus einer anderen Perspektive leichter wirkt. Weil wir uns freier fühlen, wenn wir nicht mittendrin sind, sondern mit etwas Abstand auf das Ganze schauen. Doch wie lässt sich dieses Gefühl in den Alltag holen? Manchmal braucht es keine Fernreise. Manchmal reicht ein Perspektivwechsel. Berlin hat Orte, die weltweit bekannt sind. Warum sollten wir sie als Berliner oder Zugezogene nicht selbst wieder entdecken? Der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz gehört genau dazu. Mehr als 1,2 Millionen Besucherinnen und Besucher fahren jedes Jahr hinauf und machen den Fernsehturm zu einer der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Berlin. Für viele Berliner bleibt dieser Blick trotzdem selten. Der Eintritt spielt dabei sicher eine Rolle. Doch seit Juni 2025 wartet in über 200 Metern Höhe ein Restaurant, das Berlin aus einer anderen Perspektive zeigt. Das Sphere Restaurant by Tim Raue. Direkt dort, wo rund um den Alexanderplatz normalerweise Tram, Büroalltag und Stadtverkehr dominieren, beginnt der Weg nach oben. Zugegeben, der Eingang durch den Souvenirshop wirkt weniger elegant als das, was danach kommt. Doch bereits hier stellt sich ein Gefühl ein. Man macht etwas Besonderes. Wir gehen weiter, mit einem Fernsehturm aus Bausteinen fürs Kind. Gleich geht es nach oben. Vorbei an holzverkleideten Wänden, ein Hauch Architektur der 1960er Jahre, die Atmosphäre eines Bauwerks aus einer anderen politischen Epoche. Der Berliner Fernsehturm wurde zwischen 1965 und 1969 in der DDR errichtet und am 3. Oktober 1969 eröffnet. Mit 368 Metern Höhe ist er bis heute das höchste Bauwerk Deutschlands und eines der höchsten öffentlich zugänglichen Gebäude Europas. Selbst der Pariser Eiffelturm ist mit rund 330 Metern niedriger. Der Aufzug bringt Gäste mit etwa sechs Metern pro Sekunde nach oben. Die Fahrt dauert kaum länger als 40 Sekunden. Durch die offene Decke im Fahrstuhl lässt sich beobachten, wie die Konstruktion des Turms nach unten verschwindet. Ein kurzer Moment, in dem die Höhe plötzlich sehr real wird. Wann war eigentlich der letzte Stromausfall? Und was wäre, wenn? Während die Gedanken gerade kreisen wollen, sind wir schon angekommen. Alles in Bewegung: Kein Fernweh im Fernsehturm Turm Über eine Treppe gehts direkt nach oben, wir haben reserviert, sonst wären wir nicht hier. In 207 Metern Höhe liegt das Restaurant Sphere by Tim Raue über dem Alexanderplatz. Wer ankommt, hält inne. Wer ankommt, staunt über die Aussicht. Kurz durchatmen, denn die Bewegung geht weiter. Das Restaurant rotiert langsam um die eigene Achse und dreht sich ein- bis zweimal pro Stunde vollständig um 360 Grad. Ein Platz am Fenster ist unbedingt zu empfehlen. Denn sobald man Platz genommen hat und sich an die sanfte Drehbewegung gewöhnt hat, beginnt die Aussicht. Und so schleicht sich eine entspannte Gelassenheit ein. Ein Gefühl, über den Dingen zu stehen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Woanders zu sein. Ein Stück Urlaub genießen zu können. Hier direkt an einem der Plätze, die der Berliner wohl er zu meiden versucht. Doch während die untergehende Sonne Berlins Lichter abschalten lässt, reduziert sich die Stadt aus dieser Höhe auf Struktur, Linien und Lichtpunkte. Der Lärm der Stadt bleibt unten. Ruhe macht sich breit. Und das direkt am Alex. Cheers, der erste Prosecco hätte nicht passender kommen können. Tim Raue im Fernsehturm Berlin: Berliner Klassiker statt Sterne-Küche Kulinarisch verfolgt Küchenchef Tim Raue im Sphere ein bewusst anderes Konzept als in seinen bekannten Fine-Dining-Restaurants. Statt experimenteller Gerichte stehen Klassiker im Mittelpunkt, die an bekannte Berliner Küche erinnern, die nochmal mit Pfiff und spannenden Markenkooperationen, wie dem KaDeWe oder Florida Eis verfeinert wurde. Der Auftakt kann so zum Beispiel mit einem Garnelen-Cocktail im KaDeWe-Stil beginnen. Serviert mit spicy Mayonnaise, Apfel, Mandarine, Kerbel, Champignons und roten Garnelen. Danach folgen Königsberger Klopse vom Kalb mit Roter Bete und Kartoffelpüree. Ein Gericht, das bewusst traditionell bleibt und damit gut zum Ort passt. Auch das Berliner Schweineschnitzel mit Paprika, Cornichons, Pilzrahmsauce und Petersilienspätzle bewegt sich eher im Bereich klassischer Wirtshausküche als in der Welt moderner Sternegastronomie. Beim Essen bleibt begleitend vor allem eins: Das entspannte Gefühl einfach ganz woanders zu sein. Denn während die Aussichtsplattform oft stark frequentiert wirkt und mitunter an eine touristische Durchgangshalle erinnert, herrscht im Restaurant eine ruhigere Atmosphäre. Gedämpftes Licht, kleine Tischlampen und ein freundliches, unprätentiöses Serviceteam scheinen jedes Fernweh zu stillen - fühlt es sich doch bisschen anders an, als die Welt direkt unter uns. Auch interessant: Wird Berlin die Expo 2035 ausrichten? Weiterlesen: Potsdamer Platz entdeckt Musicals neu Auch beim Dessert darf es ein wenig nostalgisch werden:  Ein Banana Split mit marinierten Bananen, Vanilleeis, Schokoladensauce und Mandelknusper erinnert an das, was es kaum noch gibt in den Städten: Klasische Eisdielen. Der Eisbecher mit den Mandeln wird wohl alleine schon Grund genug sein, um nochmals wieder zu kommen. Oder doch lieber für eine Eis der Berliner Marke Florida Eis? Die Sonderedition „The Not Spaghetti Spaghettieis“ kombiniert Vanilleeis, Erdbeersauce mit Aceto Balsamico und weiße Caramel Chocs und wird im typischen Florida-Eis-Pappbecher serviert.  Wer sich während des Essens orientieren möchte, kann zusätzlich die kostenlose Magnicity-App nutzen. Die Anwendung arbeitet mit Augmented Reality und blendet beim Blick aus dem Fenster Informationen zu Gebäuden, Straßen und Sehenswürdigkeiten der Stadt ein. Gerade für Besucher, die Berlin von oben neu entdecken, bietet das eine zusätzliche Perspektive. Der Fernsehturm ist übrigens an 363 Tagen im Jahr geöffnet. Die Besuchszeiten liegen in der Regel zwischen 10 und 23 Uhr. Besonderes Restaurant in Berlin gesucht und gefunden / Foto: Jana Kaminski  Fazit: Ein Perspektivwechsel über Berlin Das Sphere Restaurant im Fernsehturm ist weniger ein Ort für kulinarische Experimente als für einen Perspektivwechsel. Der eigentliche Luxus liegt im Kontrast: Wenn Berlin bei Einbruch der Dunkelheit zu leuchten beginnt und sich der Raum langsam weiterdreht, entsteht ein Moment, der das Bild vom Alex auf weiter Distanz hält. Gerade deshalb eignet sich der Besuch für besondere Anlässe: Ein Date mit Aussicht, ein Geburtstag, ein Abend mit Gästen oder auch ein ruhiges Dinner allein. Der Dresscode bleibt entspannt, das Publikum gemischt, die Atmosphäre gediegen locker.  Der Fernsehturm gehört zu den bekanntesten Bauwerken Deutschlands. Dennoch waren viele Berliner seit Jahren nicht mehr oben. Wer sich darauf einlässt, entdeckt eine Perspektive auf die eigene Stadt, die sonst vor allem Touristen erleben.   Tickets sind ab 28,50 EUR zu reservieren: https://tv-turm.de/sphere-tim-raue/tickets/ Berlin besitzt viele Restaurants mit Aussicht. Doch nur wenige Orte verbinden Architekturgeschichte, Panorama und Gastronomie so direkt wie der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz. Wer nach besonderen Restaurants in Berlin sucht oder ein Dinner mit Aussicht über der Stadt erleben möchte, landet früher oder später beim Sphere Restaurant by Tim Raue. Das rotierende Restaurant gehört zu den ungewöhnlichsten Restaurant-Locations in Berlin. Für Besucher der Stadt ebenso wie für Berliner, die ihre eigene Stadt einmal aus 207 Metern Höhe neu entdecken möchten.

  • Reiseziele mit Kind unter 6: Kopenhagen als entspanntes Citybreak-Ziel für Familien

    Wer an Kopenhagen denkt, sieht zuerst die bunten Häuser am Hafen von Nyhavn. Postkartenmotiv, Segelboote, Kopfsteinpflaster. Doch die dänische Hauptstadt ist mehr als Kulisse. Für Eltern, die mit einem Kind unter sechs reisen, ist Kopenhagen überraschend praktikabel. Kurze Wege. Viel Grün. Fahrradkultur. Und eine Infrastruktur, die auch mit Kind im geliehenen Lastenrad funktioniert. Alternatives Norrebro: Auch hier gab es für uns viel zu entdecken Warum eignet sich Kopenhagen für einen Städtetrip mit Kleinkind, bzw. Kind unter 6? Kompakte Wege und entspannte Mobilität Die Innenstadt von Kopenhagen ist überschaubar. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander. Wer nicht laufen möchte, nutzt das Fahrrad. Mehr als 300 Kilometer Radwege durchziehen die Stadt. Lastenräder wie das Christiania Bike bieten Platz für Kinder und Gepäck. auch mit der fahrerlosen Metro kommt man bestens in Kopenhagen voran, z.B. ans Meer Für Alleinreisende mit Kind bedeutet das: kein Auto nötig, kein kompliziertes Umsteigen, kein permanenter Organisationsdruck. fürs Kind bedeutet das: Abenteuer pur, in der Metro ohne Fahrer oder endlich mal im Lastenrad. Auch interessant: 25hours One Central: Designhotel für urbane Nomaden Weiterlesen: Pauschalreisen bei Gen Z beliebt Sehenswürdigkeiten, die auch mit Kind funktionieren Historische Orte wie das Schloss Rosenborg oder Schloss Amalienborg lassen sich gut in kurze Etappen einteilen. Vieles spielt sich draußen ab. Parks und Grünflächen bieten Ausgleich. Ein zentrales Highlight für Familien ist der Tivoli. Der Freizeitpark liegt mitten in der Stadt und kombiniert historische Fahrgeschäfte mit Restaurants und Freiflächen. Auch jüngere Kinder finden hier altersgerechte Angebote. Hier fand Disney seine Inspiration: Tivoli Park mitten in Kopenhagen Und absolutes Highlight: Mit dem Lastenrad die Stadt entdecken. So lassen sich locker zwei Tage verbringen. Spielplätze laden ein, einfach mal zu bleiben. Wir haben uns wunderbar treiben lassen bei unserer Tour von Paper Island nach Norrebro. Streetart, Second Hand & Kreativität sind in Norrebro zu Hause Die Fahrradautobahnen in Kopenhagen waren der Hit. Wer eine Pause vom Sightseeing braucht, fährt an den Amager Strand. Der Stadtstrand ist schnell erreichbar und bietet Raum zum Rennen, Buddeln oder einfach Durchatmen. Kunst und Design ohne Überforderung Kopenhagen gilt als Zentrum für Kunst und Design. Museen wie die Ny Carlsberg Glyptotek oder die Statens Museum for Kunst sind architektonisch eindrucksvoll und lassen sich selektiv besuchen. Etwas außerhalb liegt das Louisiana Museum of Modern Art mit Skulpturenpark am Meer. Große Außenflächen erleichtern den Museumsbesuch mit Kind. Auch das Designmuseum Danmark zeigt, warum Kopenhagen als Trendsetter im skandinavischen Design gilt. Auf dem Spielplatz in Kopenhagen: Wir sind schwerst verliebt Kulinarik mit Kind: unkompliziert und hochwertig Typisch für Kopenhagen sind Smørrebrød und Streetfood. In der Markthalle Torvehallerne finden sich viele kleine Stände. Flexible Essenszeiten, große Auswahl und super trendy. Kleine kulinarische Schätze lassen sich in Kopenhagen an jeder Ecke entdecken Auch Broens Gadekøkken direkt am Wasser ist entspannt zugänglich. Mehrere Anbieter, viel Platz, unkomplizierte Atmosphäre. Für Eltern oft praktischer als lange Restaurantabende. Food Markets sind sehr beliebt in Kopenhagen und preislich voll ok Unterkunft: zentral wohnen, Wege reduzieren Ein zentrales Hotel reduziert Wege und spart Energie. Das 25hours Hotel Paper Island liegt fußläufig zum Nyhavn und nahe dem Streetfood-Markt. Kurze Distanzen erleichtern spontane Pausen. Die Lage am Wasser ist einfach nur mega schön. https://25hours-hotels.com/de/copenhagen/paper-island/ 25hours Paper Island als perfekter Ausgangspunkt in Kopenhagen Und das Essen im Tiger Lily, wie auch das Frühstück sind einfach ein Traum: Fazit: Lohnt sich Kopenhagen mit Kind unter 6? Kopenhagen überzeugt durch Kinderfreundlichkeit, Sicherheit, Entspanntheit und kurze Wege. Genau das macht sie für Eltern mit Kind unter sechs interessant. Wer ein Hotel mit Pool und Entertainment für die Kids sucht, findet im Hotel Tivoli eine gute Anlaufstelle. https://www.tivolihotel.com/ Spielzimmer im Hotel Tivoli / Ein Traum für entspannte Eltern, die nebenan noch zu Ende essen können In der Reihe „Reiseziele mit Kind unter 6“ zeigt Kopenhagen, dass ein Citybreak auch mit Kleinkind realistisch planbar ist – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Flanieren In Kopenhagen geht immer Im nächsten Teil: Welche europäische Stadt funktioniert ähnlich gut, aber überzeugt mit etwas mehr Sonne?

  • Soma Bay Ägypten: von Wow-Momenten bei Robinson bis Ende im Krankenhaus

    Ein Check-In von Jana Kaminski Eine sanfte Brise streicht über das Flachwasser von Soma Bay, nur eine 45-minütige Autofahrt vom Flughafen Hurghada in Ägypten entfernt. Die Bucht am Roten Meer vermittelt den Eindruck, als könne man sie mühelos durchqueren und auf die andere Seite gelangen. Soma Bay ist eine rund 10 Quadratmeter große Halbinsel, auf der sich in unaufgeregter Atmosphäre eine exklusive Auszeit genießen lässt. Während das 50 Kilometer entfernte Hurghada mit einer breiten Masse von Hotels besticht, befinden sich in Soma Bay ausgewählte Marken aus dem Luxussegment von Steigenberger über Robinson bis Kempinski. Mit top Kinderbetreuung und einem leider ziemlich unglücklichen Ende. Großzügige Anlage von Robinson Soma Bay Ägypten: Gegen den Wind oder im Meer Auch wenn wir uns hier umgeben von karger Wüstenlandschaft befinden, wird schnell klar: Langeweile bekommt hier niemand. Flaches Gewässer, angenehme Temperaturen, geringer Wellengang und ausgezeichnetes Material in den Wassersportstationen lassen keine Wünsche offen. Sundowner im Robinson Soma Bay / Foto: Jana Kaminski Das klare, tiefblaue Meer zieht weltweit Kitesurfer, Katamaransegler und Taucher magisch an. Denn die Bedingungen könnten, auch für Einsteiger, nicht besser sein. Die strandnahen Korallenriffe in der Bucht sowie das Saumriff sind zudem bekannt für ihre Artenvielfalt. Rochen, Papageienfische, Riesenmuränen, Riesenkugelfische und eine Vielzahl weiterer Fischarten können in den Korallenriffen beobachtet werden. Und mit etwas Glück lassen sich in Soma Bay sogar Delfin-Gruppen entdecken, die regelmäßig die Bucht besuchen. Erreicht werden die Hausriffe direkt per Zugang vom Strand oder Steg und sind auch für Schnorchler bestens geeignet. Breiter Sandstrand direkt am Robinson Soma Bay / Foto: Jana Kaminski Die Robinson-Family: Angenehme Gesellschaft und erstklassiges Sportangebot inklusive  Das ganze Jahr über herrschen in Ägypten angenehme Temperaturen von über 20 Grad. Exklusive Anlagen wie der Robinson Club sowie Hotels der Luxusmarken Steigenberger, Sheraton oder Kempinski sind hier vertreten. Die Angebote der gehobenen Resorts sorgen dafür, dass es an nichts fehlt.  Ob alleinreisend, als Großfamilie mit Kindern und Großeltern oder mit Freunden: Im Robinson Soma Bay findet jeder seinen Platz in bester Gesellschaft. Denn mit einer Vielzahl von sportlichen Aktivitäten wie Tennis, Golf, hochwertigen Sportkursen von Faszientraining bis Animal Flow wird für jeden Geschmack das passende Programm geboten. Dafür werden auch aus dem deutschsprachigen Raum erfahrene und professionelle Trainer für spezielle Themenwochen, wie die "Wellfit"-Wochen eingeflogen. Und ob Kettle-Bell-Training mit dem Privatcoach oder Sunset Yoga im Beach Pavilion: Hier scheint jeder im, auf oder am Wasser in Bewegung zu sein. Und das auf höchstem Niveau. Jetzt lesen: Mit Yogapants und Matcha Latte: Die stille Revolution der Gen Z Auch interessant: Nizza - La vie est belle kinderfreundlicher Strand / Foto: Jana Kaminski Keine Frage, dass generationsübergreifend für alle bewegungsfreudigen Altersklassen der Robinson Club Soma Bay eine perfekte Anlaufstelle ist. Denn die bestens organisierte und ebenfalls deutschsprachige Kinderbetreuung bietet auch für Eltern die Möglichkeit, sich eine Auszeit zu nehmen.  Das Gefühl der Verbundenheit unter den Gästen und Mitarbeitern ist stark, und es überrascht nicht, dass man an den großen Tischen am Abendbuffet schnell ins Gespräch kommt. Und sich hier und dort auch über Geschäftliches austauscht. Sofern man dies möchte. Dass die Offenheit der Gäste und Mitarbeiter wohl eines der Erfolgsfaktoren der 24 Robinson Clubs in 14 Ländern ist, wird schnell ersichtlich. Denn die kommunikative Kultur wird vom Hoteldirektor bis zum Sporttrainer charmant vorgelebt. Man ist per "Du". Alle glücklich: Beste Kinderbetreuung im Robinson Soma Bay / Foto: Jana Kaminski Und wenn es mal "weniger Kind" sein soll: Das Breakers Nur ein paar Schritte weiter liegt das Breakers . Hier ist die Atmosphäre ganz anders: Makramee-Vibes, klare Interior-Sprache, purer Lifestyle. Es ist der perfekte Ort, wenn man mal ohne Familie, sondern nur zum Kiten oder Tauchen mit Freunden unterwegs ist. Sogar die Klitschko-Brüder wurden hier schon gesichtet. Ein enger Vibe, getrieben von der Liebe zum Meer. www.robinson.com Wohin geht eine Reise, die gar nicht geplant ist? Und noch ein ganz persönlicher Gedanke: Seit 20 Jahren reise ich nun. Curaçao, Koh Phayam, Kuba, Tulum, Side. Ich wusste: Irgendwann erwischt es mich. Dieser Worst Case mit Magen-Darm, Montezumas Rache oder wie auch immer man es nennen möchte. Es gab da mal einen Zwischenfall, vor fast 10 Jahren in Mayrhofen – ausgerechnet an Silvester. 5 Tage für die Tonne, die jede Form von Privatsphäre zwischen meinem damaligen Partner und mir neu definiert haben. Früher habe ich mir über Statistiken keine Gedanken gemacht. In Mexiko haben wir an Straßenständen gegessen, was auf den Tisch kam, gekauft von einem achtjährigen Jungen am Grill. Wir waren jung und wussten nichts von den Risiken. Heute, mit Anfang 40 und einem vierjährigen Sohn, sieht die Welt anders aus. Nach unserem Ägypten-Urlaub kenne ich jede Statistik. Als alleinerziehende Reisejournalistin ist es Fluch und Segen zugleich, mit Kind zu reisen. Wie schön wir unsere gemeinsame Zeit gestalten können, wie viele tolle Momente wir erleben dürfen... und wie tief der Fall ist, wenn das Schicksal zuschlägt. Kein schönes Urlaubsende: Im Krankenhaus in Hurghada Mein Sohn hatte einen Magen-Darm-Infekt. Heftig. So heftig, dass wir ins Krankenhaus über Nacht mussten. Und trotz aller Bemühungen war unsere individuelle Erfahrungen leider so prägend, dass wir sehr froh waren, wieder zu Hause zu sein. Das hätte uns überall passieren können – es war nicht nachweislich das Hotel. Und ich würde jedem das Haus empfehlen. Aber für mich persönlich war dies wohl die erste und letzte Reise mit einem kleinen Kind nach Ägypten. Robinson? Auf jeden Fall wieder.

  • Neues Zimmerdesign im Quellenhof Aachen: Ein Grand Hotel bleibt sich treu

    Statt Minimalismus und kurzlebiger Trends zeigt der Parkhotel Quellenhof Aachen, wie zeitgemäß ein Grand Hotel von 1916 heute sein kann und präsentiert seine neu gestalteten Zimmer der 1. und 2. Etage im klassischen Stil. Es ist fast erleichternd, wenn ein Hotel sich dem Zwang zur ständigen Neuerfindung am Puls der Zeit entzieht. Während viele Hotel-Neueröffnungen und Rebrandings auf immer wiederkehrende Konzept setzen, wie minimalistisch, dunkel gestrichene Wände, Kontraste, Ledergriffe, grafische Kissen, geht das Parkhotel Quellenhof Aachen   einen anderen Weg. Denn hier wird Geschichte nicht neu erfunden, sondern immer weitergeschrieben. Genau das macht den Quellenhof zu einem dieser besonderen Hotels, die sozusagen die Kulisse für die Stories liefern, die wir als Gäste in unserem Leben lesen wollen. Ein Haus von 1916 und die Frage nach zeitgemäßem Design Der Quellenhof wurde vor hundert Jahren, im Jahr 1916, am Kurpark von Aachen eröffnet. Ein Grand Hotel im klassischen Sinn. Die jetzt modernisierten Zimmer auf der ersten und zweiten Etage knüpfen bewusst daran an. 98 Zimmer wurden bei laufendem Betrieb überarbeitet. Neue Teppiche und Gardinen, aufgearbeitetes Mobiliar, modernisierte Bäder. Vor allem aber ein neues Farb- und Gestaltungskonzept, das den Charakter des Hauses schärft, statt ihn zu überdecken. Sechs Farbwelten, ein europäischer Gedanke Das neue Zimmerkonzept arbeitet mit sechs Farbwelten, die sich durch alle Kategorien ziehen, von Classic bis Suite. Blau, Rosé, Mint, Dunkelgrün, Kupfer und Creme. Jede Farbe steht für eine eigene Stimmung, inspiriert von europäischer Kunst, Literatur und Kulturgeschichte. Blau wirkt so zum Beispiel ruhig und konzentriert. Rosé bringt Zartheit in den Raum. Grün vermittelt Geborgenheit, Kupfer Wärme, Mint Frische, Creme Klarheit. Nichts wird erklärt, nichts illustriert. Die Zimmer hinterlassen so über Atmosphäre dem Gast den Freiraum, seine Geschichte, seine Momente und Emotionen zu fühlen. Auch interessant: Reisetrends 2026 – Zwischen Coolcation und Verantwortung Werte im Wandel: Auszeit-Retreat im Strandhotel Zingst Old Money? Wenn man es so nennen will Auf TikTok würde man vermutlich von Old Money-Style sprechen. Im Quellenhof allerdings nicht aus Trend, sondern mit dem Gedanken, die Wurzeln zu tragen und zu betonen, statt sie zu verdrängen. Es geht eher um eine Übersetzung in eine neue Zeit von dem, was Bestand hat. Klassisch, ohne aus der Zeit zu wirken. Das Parkhotel Quellenhof Aachen zeigt, dass die klassische Art von Gestaltung Relevanz hat, so ganz ohne Trend. Aussenansicht vom Parkhotel Quellenhof Aachen / Foto: PCTR/BRLIN Von Aachen in die Metropolen Europas Und wer hätte es gewusst? Von Aachen aus erreicht man Amsterdam, Brüssel, Paris und London jeweils in weniger als drei Stunden. Während Städte wie Berlin aus ihrem Zentrum heraus denken, liegt Aachen geografisch tatsächlich mitten in Europa. Dieses Selbstverständnis ist wohl auch Teil des neuen Designs. Die Farbwelten greifen europäische Epochen, Denker und Künstler auf. Nicht plakativ, sondern als leiser kultureller Unterton. Das ist besonders: Kaminhalle im Parkhotel Quellenhof Aachen / Foto: Parkhotel Quellenhof Aachen / PCTRBRLN Warum der Quellenhof zu den besonderen Hotels gehört Der Parkhotel Quellenhof Aachen ist kein Hotel für Trends. Er ist ein Haus für Verliebte, Geschäftsreisende oder Städteurlauber die sich gerne so fühlen wollen, als wären sie woanders. Für Reisende, die Hotelwelten als Raum für Enwicklung sehen. Vielleicht ist genau das die eigentliche Neuerung. Dass ein Grand Hotel sich treu bleibt. Und damit mehr als zeitgemäß wird. Die neuen Zimmer im : Fotos: Julia Schiffer / Parkhotel Quellenhof Aachen Mint  steht für Frische und Aufbruch. Die Farbe erinnert an das, was Claude Monet mitgegeben hat: Licht, Luft und Bewegung. Monet hat die Wahrnehmung verändert, weg vom Festhalten, hin zum Moment. Ein Mint-Zimmer fühlt sich an wie ein erster klarer Gedanke am Morgen.  Blau  folgt der Idee von Ruhe und Weite. Die Stimmung ist klar, zurückgenommen, fast still. Sie greift das Denken von Rainer Maria Rilke auf, dessen Texte von Tiefe und innerer Sammlung geprägt sind. Ein blaues Zimmer ist ein Raum für Konzentration, für Balance, für Gedanken, die nicht unterbrochen werden wollen. Rosé  bringt Zartheit und Poesie ins Haus. Diese Zimmer sind fein, sanft und feinsinnig. Sie stehen für kleine, persönliche Freuden, etwa das Lesen eines Buch in der Kaminhalle. Inspiriert sind sie von der Fantasie eines E.T.A. Hoffmann und der abstrakten Klarheit von Hilma af Klint.  Dunkelgrün  steht für Geborgenheit und Kraft. Die Farbe nimmt Bezug auf den Kurpark und die Nähe zur Natur. Sie erinnert an das Denken von Johann Wolfgang von Goethe, der stets zwischen Gefühl und Erkenntnis vermittelt hat. Diese Zimmer geben Halt. Sie laden zum Rückzug ein und vermitteln Stabilität. Kupfer  ist warm, tief und sinnlich. Diese Farbwelt entfaltet ihre Wirkung besonders am Abend. Sie ist gemacht für Gespräche, für den Übergang vom Tag in die Nacht. Inspiriert ist sie von Gustav Klimt, dessen Arbeiten Glanz, Sinnlichkeit und Kunst als Erlebnis verbinden. Ein Kupfer-Zimmer trägt eine gewisse Feierlichkeit in sich, ohne aufdringlich zu sein. Creme  steht für Zeitlosigkeit und Klarheit. Die Gestaltung ist reduziert, ruhig und architektonisch geprägt. Sie folgt der Haltung von Ludwig Mies van der Rohe: Struktur, Ordnung, Konzentration auf das Wesentliche. Ein Creme-Zimmer wirkt zurückhaltend und gibt Raum für Ruhe und Entspannung. Foto: PCTRBRLN / Parkhotel Quellenhof Aachen Für wen ist der Parkhotel Quellenhof Aachen geeignet? Hotel für Geschäftsreisende 13 flexible Veranstaltungsräume für bis zu 550 Personen, darunter die modernisierten Tagungsräume London, Wien und Lakme. Große Foyers, Private-Dining-Räume, kurze Wege in die Innenstadt. Der Quellenhof gilt seit Jahrzehnten als eine der zentralen Business-Adressen in Aachen Romantisches Hotel für Verliebte Klassische Grand-Hotel-Architektur, Kamin- und Teehalle, Spa-Bereich mit Pool und Saunen, abendliche Atmosphäre in der Elephant Bar. Ein Haus für Wochenenden mit Ruhe, nicht für Event-Tourismus. Hotel für Familien Großzügige Zimmer und Suiten, ruhige Lage am Kurpark, Aufzüge, Spa- und Poolbereich. Aachen ist kompakt, kulturell dicht und gut zu Fuß erschließbar. Ideal für kurze Städtereisen mit Kindern. Hotel für Städtereisende Zentrale Lage im Herzen von Aachen, im Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande. Amsterdam, Brüssel, Paris und London sind jeweils in weniger als drei Stunden erreichbar. Aachen als Ausgangspunkt für europäische Kurztrips Für alle, die besondere Hotels suchen Ein Grand Hotel mit Geschichte statt austauschbarem Designkonzept. Der Quellenhof zählt zu den ausgezeichneten Häusern von Die 101 besten Hotels Deutschlands , dem Falstaff Hotel Guide  sowie Quality Lodgings . Hotel für Wellness 900 Quadratmeter Quellenhof SPA mit Innenpool, Bio- und finnischer Sauna, Dampfbad, Ruhe- und Fitnessbereich. Klassisches Spa-Angebot mit BABOR Produkten. Auch als Day Spa buchbar.

  • Berlin Tipps: Der Potsdamer Platz entdeckt das Musical neu

    Geisterstimmung der anderen Art: Der Potsdamer Platz entdeckt das Musical neu von Jana Kaminski Musical "GHOST - Nachricht von SAM" am Potsadamer Platz Foto: Jens Ochmann/Showslot Lange galt der Potsdamer Platz als Ort, den man als Berliner eher meidet oder nur noch aus praktischen Gründen aufsucht. Zwischen Durchgangsverkehr, Bürokomplexen und Shoppingmalls schien wenig Raum für echte Stadtkultur. Doch mit neuen Musicalproduktionen im Bluemax Theater bekommt der Platz nun wieder Relevanz – und wird damit zu einem überraschenden Berlin Geheimtipp für alle, die auf der Suche nach besonderen Berlin Events sind. Aktuell gastiert dort das Musical "Ghost – Nachricht von Sam" noch bis zum 8. Februar 2026. Weitere Produktionen sollen folgen. Die Hoffnung: Hochwertige Unterhaltung soll nicht nur das Theater füllen, sondern auch dem einst pulsierenden Zentrum Berlins neues urbanes Leben einhauchen. Potsdamer Platz: bekannt, aber selten bewusst besucht Der Potsdamer Platz gehört zu jenen Orten in Berlin, die jeder kennt – aber kaum jemand gezielt ansteuert. Abgesehen vom Weihnachtsmarkt, der Berlinale oder dem LEGO Discovery Center gibt es wenige Anlässe, hier bewusst Zeit zu verbringen. Die meisten, die den Platz frequentieren, arbeiten in den umliegenden Büros oder passieren ihn auf dem Weg woandershin. Kein Ort zum Verweilen? Potsdamer Platz in Berlin / Foto: Unsplash Dabei war der Potsdamer Platz ursprünglich als Gegenentwurf zu genau dieser Funktion gedacht: als urbanes Zentrum mit Wohnraum, Arbeitswelt und Kultur . Nach der Wiedervereinigung sollte hier internationales Großstadtgefühl entstehen – in Anlehnung an die 1920er-Jahre, als Kaufhaus Wertheim, Restaurants und Vergnügungslokale das Bild prägten. Bereits 1902 hielt hier die erste U-Bahn-Linie Berlins. Was städtebaulich konsequent umgesetzt wurde, blieb im Alltag lange ohne emotionale Bindung. Der Platz funktionierte infrastrukturell – lebte aber nicht als Kiez. Neue Shows, neue Perspektive: Berlin Events mit Kulturanspruch Ein Perspektivwechsel kommt nun aus einer Richtung, die viele in Berlin nicht mehr auf dem Radar hatten: das Musical. Die großen Shows hatten ihren Höhepunkt in den 1990er-Jahren, Berlin spielte dabei lange eine Nebenrolle. Jetzt rückt der Potsdamer Platz erneut als Kulturstandort in den Fokus. Auch interessant: Mit Yogapants und Matcha Latte: Die stille Revolution am Vormittag . Hier weiterlesen Was essen wir heute?: Ein Sonntag voller Entscheidungen Neben der Cirque du Soleil-Produktion Alizé übernimmt das Bluemax Theater wieder eine zentrale Rolle. Über zwei Jahrzehnte war es Heimat der Blue Man Group, die bis zu ihrem Abschied im August 2025 mehr als acht Millionen Besucher anzog. Danach stand das Haus sinnbildlich für den Zustand des Platzes: präsent, aber ohne klare Funktion. Es geht voran: Neue Shows im Bluemax-Theater ab 2026 / Foto: Stage Entertainment Seit Anfang Januar ist dort nun "Ghost – Nachricht von Sam" zu sehen. Basierend auf dem Filmklassiker der frühen 1990er-Jahre erzählt die Inszenierung die bekannte Liebesgeschichte von Sam und Molly in zeitgemäßer Form. Humor, klare Kontraste und bewusste Nähe zur Gegenwart prägen die Umsetzung – ein Berlin Event, das auch für Musical-Skeptiker interessant ist. Musical neu gedacht: Punk statt Paillette Musikalisch überzeugt der Cast besonders in den emotionalen Passagen mit starken Stimmen und klarer Präsenz. Die Figur des Mediums Oda Mae Brown bringt Tempo und komische Brüche, teils mit derber Sprache, ohne die Handlung zu überfrachten. Bühne und Kostüme verzichten bewusst auf überzogenen Glanz. Stattdessen dominieren Alltagsästhetik und urbane Codes: Leopardenhosen, männliche Nonnen, leuchtende Smartphones. Das Musical öffnet sich damit einem Publikum, das lieber auf Echtheit als auf Hochglanz setzt – und macht das Format anschlussfähig an einen zeitgenössischen Berliner Kulturbegriff. Wer dahintersteht – und was folgt Verantwortlich für den neuen Spielplan ist die Frankfurter Produktionsfirma ShowSlot, gegründet 2017. Bereits im Dezember füllte Eine Weihnachtsgeschichte nach Dickens den Saal. Für 2026 sind weitere Produktionen angekündigt, darunter Die CHER Show und Dracula – Das Musical. Cher Show: Bald in Berlin? / Foto: Showslot/ Nico Moser Ob diese Entwicklung dem Potsdamer Platz dauerhaft neue kulturelle Relevanz verschafft, bleibt offen. Klar ist jedoch: Der Ort wird wieder wahrgenommen – nicht nur als Verkehrsknotenpunkt oder Touristenstation, sondern als Bühne für zeitgemäße Unterhaltung. Fazit: Ein Berlin Geheimtipp für dein Kultur-Wochenende Wer auf der Suche nach Berlin Tipps für das Wochenende ist, sollte den Potsdamer Platz neu denken. Nicht als Relikt der Nachwendezeit, sondern als Ort im Wandel – mit Musicals, Shows und einem vorsichtigen kulturellen Comeback. Die frühere Geisterstimmung zeigt sich aktuell in anderer Form: als unterhaltsame Inszenierung im Theatersaal. Und genau das macht den Ort wieder spannend.

  • Mit Yogapants und Matcha Latte: Die stille Revolution am Vormittag

    Meetings im Café, Yoga im Volkspark Friedrichshain und trotzdem erfolgreich: Wie die Generation Z zeigt, dass wahre Produktivität auch im Müßiggang unter der Mittagssonne entstehen kann. Elf Uhr morgens, irgendwo zwischen Bötzowkiez und Hasenheide: Vegane Hafermilch wird aufgeschäumt, irgendwo klappern Tastaturen, auf der Wiese streckt eine Gruppe Yoga-Fans in Leggings die Beine gen Himmel. Wer glaubt, Berlin hätte an diesem Montagmorgen kollektiv den Wecker überhört, irrt gewaltig. Hier wird gearbeitet. Nur anders. Und vielleicht besser. Generation Z – oft belächelt als faul oder unentschlossen – verändert die Regeln unseres gesellschaftlichen Daseins als arbeitende Menschen: ohne Megafon, ohne Streikplakat, ohne Gewerkschaft. Mit bewussten Entscheidungen, mit dem Mut zum Nein. Mit der Erkenntnis, dass Produktivität nichts mit dem Sitzplatz im Großraumbüro zu tun hat. Tagsüber im Café? Ja, müssen die denn nicht arbeiten, fragt sich wohl so manch Boomer Absage an die Generation Praktikum Statt Rush Hour im Büro in Berlin-Mitte mit Obstkorb und Kickertisch heißt es jetzt: Deep Work mit Doppio Espresso und Zwischendurch-Yoga – vielleicht im Park, vielleicht bei einer Dampferfahrt über den Wannsee. Was nach Müßiggang aussieht, ist in Wahrheit eine präzise durchchoreografierte Selbstfürsorge – und eine Absage an die alte Religion des 60-Stunden-Bürowahns, mit dem sich Boomer und Millennials, auch als „Generation Praktikum“ bekannt, einst schmückten. Wo einst Überstunden als Trophäen galten, zählt heute die Kunst des Innehaltens. Faulheit – das einstige Schimpfwort der Leistungsgesellschaft – wird zum Akt der Selbstbestimmung . Stillstand wird zum Statement: Wer innehält, kann trotzdem (oder gerade deshalb) Großes bewegen. Arbeit ja – aber bitte selbstbestimmt, flexibel und gerne in High-Waist-Yogapants. "Alles im Gleichgewicht" statt "Work hard, play hard" Faul, aber erfolgreich? Homeoffice ist längst keine Übergangslösung mehr, und flexible Arbeitszeiten sind Voraussetzung. Zahlreiche Coworking-Spaces für alle Bedürfnisse– sogar mit Babybetreuung – sprechen dafür. Die COVID-19-Pandemie war nur der Brandbeschleuniger für eine Entwicklung, die längst begonnen hatte: Arbeit ordnet sich dem Leben unter, nicht mehr umgekehrt. Berlin ist der perfekte Nährboden für diese neue Freiheit – urban, kreativ, widerständig gegen jede starre Norm. Schon immer kamen Künstler, Kreative und Lebenskünstler hierher, angelockt von einer Stadt, in der zu jeder Tageszeit etwas los ist. Heute wandelt sich dieses Privileg, das einst das „ Arm, aber sexy“-Image Berlins prägte, zunehmend in ein „Faul, aber erfolgreich“-Selbstverständnis. Zumindest wirkt es oft so – aus mangelndem Verständnis. Während manche Millennials – die noch unbezahlte Praktika in Serie absolvierten – mit einem Augenrollen reagieren, übersehen sie, dass diese vermeintliche Faulheit eine Errungenschaft ist: ein Zeichen des Widerstands gegen althergebrachte Disziplin und übertriebenes Pflichtgefühl. Zwischen unbegrenzten Wahlmöglichkeiten und der Suche nach Halt Vielleicht wäre es an der Zeit, ein wenig mehr Laissez-faire einziehen zu lassen. Anstatt sich über die vermeintliche Faulheit einer Generation aufzuregen, die in eine ganz andere Welt geboren wurde. Woher sollen sie wissen, dass Landkartenlesen oder Telefongespräche einst „normal“ waren, wenn heute alles vom Smartphone übernommen wird? Woher sollen sie wissen, dass Medienkonsum schwierig ist, wenn ihre Boomer-Eltern dort noch Facebook-Gruppen verwalten? Generation Z kämpft mit anderen Herausforderungen: ständiger Verfügbarkeit, unendlichen Wahlmöglichkeiten und einem permanenten Optimierungsdruck. Was hilft? Der bewusste Rückzug ins Private. Zur Familie, ins Grüne – mit Anspruch, mit Werten, mit Verantwortung. Pflicht ja – aber bitte mit Sinn und Wertigkeit dahinter. Die Hauptstadt, wie wir sie lieben Vielleicht war es immer Berlins heimliche Superkraft : das Recht auf selbstbestimmte Zeit, auf Präsenz im öffentlichen Raum, auf Lebensfreude. Früher war das Privileg, tagsüber draußen zu sein, vor allem Künstlern, Kreativen und Arbeitslosen vorbehalten. Heute erleben wir diese Freiheit breiter – getragen von einer Generation, die Arbeit nicht mehr über das Leben stellt, sondern mit ihm neu verbindet. Und was Berlin immer ausgemacht hat, bleibt bestehen: das Leben genießen, die Stadt genießen, Berlin leben. Was früher als Müßiggang galt, feiert heute ein Comeback – als bewusster, erfolgreicher Lebensstil. Und so inszeniert die Generation Z keinen Aufstand. Sie lebt ihn. Leise, konsequent, selbstbestimmt und bestellt noch einen Matcha Latte dazu.

  • Langsam, bewusst, voller Genuss: Neue Esskultur im Restaurant Onda auf Rügen

    Das Restaurant Onda   gehört 2025 zu den TOP 10 des Deutschen Gastro-Gründerpreises. Es überzeugt mit nur 20 Plätzen, einer Vier-Tage-Woche für alle. Dafür aber kein Telefon. Und jede Menge hochwertige Küche auf Rügen. Maria Decker und Damon Budd nehmen sich Zeit. Für ihre Gäste. Für regionale Produkte. Für eine Küche, die sich am Rhythmus der Insel orientiert und nicht an Verfügbarkeiten des Großhandels. Strand Dinner vom Restaurant Onda auf Rügen / Foto: Stefan Pocha Die Speisekarte folgt dem, was auf Rügen wächst. Ergänzt wird sie durch Ernten aus der vergangenen Saison. Fermentiert, eingelegt oder haltbar gemacht, meist von Damon Budd selbst. Für dieses konsequent umgesetzte Konzept wurde das Restaurant unter die besten Neugründungen Deutschlands gewählt. Seit Januar 2024 ist das Onda in Putbus ein Ort für Esskultur, der mehrere Gewerke zusammenführt. Backstube, Restaurant mit saisonaler Küche und eine Lautsprecher-Manufaktur unter einem Dach. Kulinarik, Handwerk und Gestaltung greifen ineinander. Ziel ist kein Erlebnisformat, sondern ein funktionierendes Miteinander. Das Restaurant ist an vier Tagen geöffnet und bewusst klein gehalten. Ergänzt wird der reguläre Betrieb durch Formate wie Stranddinner, Sip ’n Stitch Weihnachtsessen oder einen Aussie-Brunch mit Gerichten aus Damons Herkunft. Auch interessant: Strandhotel Zingst: Comback des Fondue Gen Z: Revolution mit Matcha latte und Yoga Pants Regional durch die Wintersaison: Fermentieren, Einlegen, Weiterdenken im Onda Rügen Im Onda ist Regionalität Arbeitsgrundlage. Der Fisch stammt von Henry Diedrich, einem der letzten Fischer der Region. Gefangen im Bodden rund um Ummanz und Mönchgut. Milchkuh vom Naturhof Otto in Datzow. Wild von Peter Gasnik aus Putbus. Lamm von der Schäferei Westphal auf dem Mönchgut. Gemüse und Obst kommen unter anderem vom Naturhof Otto, von Jacob Walter und von Mittelpunkt Mensch e. V. auf Rügen. Rund 85 Prozent der Produkte stammen von der Insel. Das Ziel liegt bei 100 Prozent. Die saisonale Karte im Spätherbst umfasste Gerichte wie Ostsee-Zander mit Spitzkohl, eingelegter Zitrone und Algen-Buttersauce. Hausgemachte Kürbispasta mit Insel-Käsesauce, Kräutern und Lauchasche. Langsam gegartes Apfelschwein mit Fenchel-Salsiccia und Beluga-Linsen-Cassoulet. Für die Kürbispasta wurde Sauerteigbrot im Pastateig weiterverwendet. Resteverwertung als Küchenroutine, nicht als Botschaft. „Wir möchten unseren Gästen nicht nur ein Essen bieten, sondern zeigen, woher Lebensmittel kommen und wie sie verarbeitet werden“, sagt Damon Budd. Persönliche Beziehungen zu Produzentinnen und Produzenten gehören zum Alltag. Einkauf wird nicht delegiert, sondern verstanden. Wirtschaftlichkeit durch Gemeinschaft Das Onda ist mehr als ein Restaurant auf Rügen. Im gleichen Gebäude entsteht in der Backstube von Hofbrot handgemachtes Sauerteigbrot von Karl Reiß. Im Showroom von Inselklang fertigen Malte Sodmann, Paul Reiß und ihr Team Lautsprecher. Räume, Ressourcen und Infrastruktur werden gemeinsam genutzt. Ein Modell, das Kosten senkt und Qualität sichert. „Es klingt idealistisch, ist aber umsetzbar“, sagt Maria Decker. Klare Abläufe, begrenzte Öffnungstage und ein kleines Team schaffen Verlässlichkeit. Zeit für Familie. Zeit für das Produkt. Zeit für Gäste. Foto: ONDA RÜGEN Nachhaltigkeit als durchgehendes Prinzip Nachhaltigkeit zeigt sich im Onda nicht punktuell. Sie bestimmt den Betrieb. Lebensmittel werden vollständig genutzt. Abfälle minimiert. Arbeitszeiten fair organisiert. Maria Decker engagiert sich zudem als Mitgründerin der Initiative #proudtokellner für mehr Wertschätzung in der Gastronomie. Auch das prägt die interne Struktur. Das Onda zeigt, dass moderne Gastronomie auf Rügen wirtschaftlich, regional und handwerklich zugleich funktionieren kann, ganz ohne Verzicht auf Qualität. Maria Decker und Damon Budd wollen damit keinen Maßstab setzen, sondern Möglichkeiten sichtbar machen. Über das Restaurant Onda Das Restaurant Onda wurde im Januar 2024 von Damon Budd und Maria Decker in Putbus auf Rügen eröffnet. Im Frühjahr 2025 bezieht das Restaurant neue Räumlichkeiten im gleichen Gebäude. Damon Budd stammt aus Neuseeland und arbeitete viele Jahre in der gehobenen Gastronomie in Melbourne, wo er ein eigenes Restaurant führte. Nach dem Umzug nach Deutschland 2018 organisierten beide Pop-up-Dinner in Berlin und auf Rügen. Maria Decker bringt neben gastronomischer Erfahrung auch Kenntnisse aus Design, Interior, Fotografie sowie handwerklichen Techniken in das Konzept ein.

  • Was essen wir heute? Ein Sonntag voller Entscheidungen

    Was essen wir heute? Foto: Unsplash Zwischen Streamingdiensten, Liefer-Apps und moralischen Fragen. Warum Essen bestellen zum Sinnbild unserer Überflussgesellschaft geworden ist. Sonntag ist der Tag, an dem alles möglich ist – und genau das macht ihn so anstrengend. Nichts ist terminiert, nichts muss, alles könnte. Während wir uns durch Netflix, Disney Plus und Mediatheken klicken, verschiebt sich die Entscheidungsfrage irgendwann vom Bildschirm auf den Magen. Serie oder Film wird zu Burger oder Bowl, zu Koreanisch oder Italienisch, zu neu oder vertraut. „Was essen wir heute?“ ist längst keine beiläufige Frage mehr, sondern die Königsdisziplin eines Alltags im Überfluss. Die Qual der Wahl als Lebensgefühl Essen bestellen war einmal pragmatisch. Heute ist es ein Spiegel unserer urbanen Lebensrealität. Lieferdienste versprechen Vielfalt pur, hunderte Optionen, jederzeit verfügbar. Was als Freiheit verkauft wird, fühlt sich oft nach Arbeit an. Scrollen, vergleichen, bewerten, verwerfen. Jede Entscheidung steht unter dem Druck, auch die falsche sein zu können. Der Überfluss macht nicht satt, sondern müde. Quelle: Lieferando Strategien gegen den Entscheidungsstress Um dieser Überforderung zu entkommen, greifen wir zu klaren Mustern. Manche orientieren sich an Trends, weil sie Sicherheit versprechen. So konnte zum Beispiel den größten Sprung in diesem Jahr die koreanische Küche verzeichnen. Das Bestellaufkommen hat sich laut Lieferando-Report im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht (+194 Prozent), was wohl mit dem anhaltenden Korean Hype rund um K-Pop, Skincare und die positive Wirkung von Kimchi zusammenhängt. Andere lassen sich zunehmend von KI-basierten Empfehlungen leiten. Nicht aus Technikbegeisterung, sondern aus dem Wunsch, Entscheidungen abzugeben. Und dann gibt es noch das bloße Bauchgefühl. Der Griff zu vertrauten Klassikern ist selten uninspiriert, sondern oft ein Akt der Selbstfürsorge. 2025 wurde die Rangliste der beliebtesten Speisen von Cheeseburger, Pizza Magherita und dem Chickenburger angeführt, so der Lieferdienst Lieferando. Quelle: Lieferando Wenn Nichtbestellen die konsequenteste Wahl ist Doch jede Bequemlichkeit hat eine Kehrseite. Während wir über Toppings und Lieferzeiten nachdenken, geraten die Arbeitsbedingungen im Liefersektor schnell aus dem Blick. Zeitdruck, unsichere Einkommen, physische Belastung. Wer sonntags bewusst nicht bestellt, trifft keine asketische Entscheidung, sondern eine politische. Gegen ein System, das Effizienz über Fairness stellt. Sonntagsfrage: Bestellen, ja oder nein? Bild: Unsplash Vielleicht ist die Sonntagsfrage nach dem Essen deshalb so aufgeladen, weil sie mehr verhandelt als Hunger. Sie erzählt von Überfluss, von Erschöpfung und vom Wunsch nach Orientierung. Und manchmal ist die ehrlichste Antwort auf „Was essen wir heute?“ eben nicht eine Bestellung, sondern eine Pause vom Entscheiden.

  • Bulgari Amenity Kits bei Emirates für die Herbst- und Wintersaison

    Ab Herbst gibt es in der Emirates First und Business Class neue Bulgari Amenity Kits. Die Kulturbeutel der First und Business Class sind in neuen Trendfarben und -designs gehalten und enthalten Bulgari-Düfte in exklusiv für Emirates entworfenen Flakons. Die neue Kollektion umfasst acht verschiedene Sets aus veganem Leder, aus klassischem hellbraunen und schwarzen Stoff, modernem Silber mit Flieder oder dezentem Schwarz mit fliederfarbenen Highlights. Business Class Amenity Kits In der Business Class beinhalten die neuen Amenity Kits zwei verschiedene Taschenformen in stilvollem Silber. Jedes Set enthält mehrere Bulgari-Produkte, darunter den bekannten Duft BVLGARI OMNIA Amethyste Eau de Toilette. Passagiere erhalten zusätzlich eine passende Gesichtsemulsion, eine Körperlotion, einen reichhaltigen Bulgari-Lippenbalsam und einige praktische Utensilien wie ein Zahnpflege-Set und einen Doppelspiegel. Ergänzt wird das Business Class-Sortiment durch zwei klassische schwarze Stofftaschen in verschiedenen Formen mit Akzenten aus hellbraunem veganem Leder in einem eher maskulinen Stil. Der enthaltene Duft, BVLGARI POUR HOMME Eau de Toilette, ist ein holziger und zugleich blumiger Moschusduft. Passend dazu sind auch ein Bulgari After Shave Balsam und eine Körperlotion, sowie Pflegeprodukte und Rasierutensilien enthalten. Bulgari Goldspiegel in der First Class In der First Class umfasst das luxuriöse Angebot vier individuelle Taschen – zwei aus schwarzem veganem Leder mit lilafarbenen Akzenten und zwei aus hochwertigem schwarzem Stoff mit hellbraunen Lederakzenten. Beide enthalten eine Reihe von personalisierten Luxusprodukten In den schwarzen und lilafarbenen Sets befindet sich der neue gravierte Bulgari-Goldspiegel – ein exklusiv für Emirates hergestelltes Erinnerungsstück – sowie ein exklusiver 30-ml-Flakon von BVLGARI LE GEMME Desiria Eau de Parfum. Ergänzt wird der Duft durch die passende Gesichts – und Körperpflege, sowie weitere Produkte, wie ein Deodorant und eine klappbare Haarbürste. Mit den schwarzen und hellbraunen Sets erhalten Emirates-Gäste einen exklusiven 30-ml-Flakon von BVLGARI LE GEMME Gyan Eau de Parfum. Das Set enthält ausserdem einen feuchtigkeitsspendenden After Shave Balsam und passende Pflege- und Rasierprodukte. An Bord der A380-Flotte können First-Class-Passagiere auch die voll ausgestatteten Spa-Duschen nutzen, in denen sie eine eigene Reihe von Luxusprodukten der biologischen und nachhaltigen Marke Voya aus Irland finden. In den Privatsuiten finden Passagiere ausserdem ein Hautpflegeset der schwedischen Luxusmarke Byredo. Economy- und Premium-Economy-Passagiere können sich gegen Ende des Jahres ebenfalls auf neue Amenity Kits freuen. #Bulgari #BusinessClass #Travel

  • 25hours Hafencity: Sicherer Hafen für stilsichere Weltentdecker

    Wer auf der Suche nach einem pulsierenden Hotel im Herzen der Hamburger Hafencity ist, wird sich für das  25hours Hotel Hafencity  begeistern können. Hier wird rauer Industrial Chic so in Szene gesetzt, dass die Inszenierung des Designs ein außergewöhnliches Gästeerlebnis kreiert. Schon beim Betreten der Lobby überkommt einem das Gefühl nicht in einem klassischen Hotel zu Gast zu sein. Statt kühler Hotelatmosphäre und gediegener Stimmung, pulsiert die Lobby und überzeugt mit einer ausgesprochen spannenden Mischung in der Gestaltung: rau, solide, irgendwie industriell und doch gemütlich, familiär. Lobby des 25hours Hafencity / Credit: Stephan Lemke  Jeder Blick verspricht ein neues Detail, das die maritime Lage im Design transportiert. Elemente aus Lagerhäusern und Containerterminals treffen hier auf Weinkeller-Atmosphäre. Nach einem freundlichen und unkomplizierten Check-In steigt die Vorfreude, das Hotel-Interior weiter zu erkunden. Fahrtstuhl im 25hours Hafencity Besonderes Highlight ist die Fahrt mit dem Fahrstuhl, robust wie ein Schiffscontainer, lässt sich im Industrie-Chic das Zimmer erreichen, während die Wände sichtbar vorbeisausen. Zimmer im 25hours Hafencity: Maritim, instagramable und zuvorkommend Es sind die kleinen Details, die im Hotel immer wieder ins Auge fallen. Sei es dir gewählte Schriftart für die Zimmernummern oder die Details im Zimmer. Wer hier schläft, fühlt den Vibe des Hafens. Von der Tapete, gezeichnet vom Berliner Illustrator Jindrich Novotny, bis zum Schrankensemble: Das Interiordesign erfüllt jeden Wunsch an ein Zimmer zum Entdecken. Besonders spannend für Freunde der schönen Dinge sind kleine Details, wie die Farbkombination der Fliesen im Bad. “Instagramable” würde man wohl heute dazu sagen. Verspricht das Zimmer mit all seinen kleinen Details zum Entdecken, ohne überladen zu wirken, auch Komfort im höchsten Sinne. Von der inkludierten Minibar bis zur Boombox über Wärmflasche bis zu hervorragend gut duftenden Amenities. Es gibt wohl nichts, was für einen gelungenen Aufenthalt fehlt. Hafensauna: Rauer, solider Purismus mit Ausblick Doch der wahre Luxus liegt oft viel näher und zeigt sich einfacher als gedacht. Das 25hours Hotel Hafencity hat mit seinem rauen Saunabereich ein Saunaerlebnis der Extraklasse geschaffen. Man steht quasi draußen, mehr oder weniger überdacht. Fühlt die frische Brise, mit bestem Blick auf Hafen und Kreuzfahrtterminal. Puristisch baumelt ein Boxsack von der Decke, die verschiedenen Duschmöglichkeiten ebenfalls einfach, aber dadurch nicht weniger stilvoll gehalten. Alles in allem: ein Erlebnis mit Ausblick für Saunapuristen. Hafensauna im 25hours Hafencity / Credit: Stephan Lemke Restaurant heimat   Unter dem Namen heimat serviert das entspannte Restaurant des Hotels Klassiker der deutschen Küche von der Nordsee bis zu den Alpen. Je nach Tageszeit lockere Lounge oder pulsierende Bar, hat das Erdgeschoss des 25hours Hotel HafenCity den Anspruch das Wohnzimmer des Quartiers zu sein. Hier wird morgens auch das Frühstück serviert. Kleiner Kritikpunkt ist die Wartezeit auf einen Tisch. Auch wenn es nachvollziehbar ist, sich als Gast schwer von der sehr guten Auswahl, insbesondere der Backwaren, inklusive Franzbrötchen, zu trennen, wäre hier eine geringere Wartezeit wünschenswert. Hafencity: Tradition trifft Hypermodernität Als Teil des Überseequartiers befindet sich das Haus im Herzen der HafenCity zwischen Attraktionen wie der Elbphilharmonie, dem Kreuzfahrtterminal und dem Internationalen Maritimen Museum. Die Innenstadt um Rathaus und Mönckebergstraße ist in gut zehn Minuten zu Fuß erreichbar. Für den Rückweg mit den vollen Einkaufstüten nimmt man die U-Bahn-Linie 4, die direkt vor dem Hotel hält. Der Standort an der Nahtstelle zwischen dem traditionellen Hafenquartier und der Speicherstadt rund um St. Katharinen und der hypermodernen HafenCity inspirierte die Macher des Hauses, sich mit den Kontrasten von Hafen und Meer, von Heimweh und Fernweh auseinanderzusetzen. Alles in allem bietet das Hotel für Designliebhaber mit Anspruch an pulsierende Vibes, ohne Einschnitte beim Komfort, ein schönes Storytelling während des Aufenthaltes. Ein idealer Standort, der auch bei „Schietwetter“ einen Städtetrip nach Hamburg zum Erlebnis macht. Wir kommen gerne wieder. #Städtetrip #25hours #Hotel #Interior #Hamburg

  • Berlin statt Bielefeld: Weihnachten in Berlin? 

    Warum es sich lohnt, über die Feiertage “Zuhause” zu bleiben von Jana Kaminski / www.gustasmagazin.de Vom Prenzlauer Berg bis Charlottenburg ist man sich einig: Berlin hat ein kompliziertes Verhältnis zur besinnlichsten Zeit des Jahres. Während selbst die Coca-Cola-Trucks seit drei Jahren einen großen Bogen um die Hauptstadt machen, tun sich Fans weihnachtlicher Dorf-Romantik schwer, in Stimmung zu kommen. Traditionell verlassen insbesondere Zugezogene Berlin zu Weihnachten. Man fährt in die alte Heimat, an die Orte, deren Lethargie einen einst in die pulsierenden Arme der Großstadt getrieben hat. Hier ein Eierpunsch, da ein Sahnelikör – Hauptsache Einöde. Doch muss das wirklich sein? Denn Berlin kann auch Weihnachtsstimmung – man muss sie nur finden. Besinnlichkeit im Volkspark Friedrichshain: Weihnachten in Berlin geht! / Foto: Jana Kaminski Fast unheilig früh öffneten die ersten Weihnachtsmärkte, etwa am Potsdamer Platz oder an der Landsberger Allee, bereits vor dem Totensonntag – inklusive Autoscootern und Event-Gastronomie. Nicht minder säkular schwingen an Heiligabend Tanzwütige zu wummernden Electrobeats die Hüfte, während sich der Großteil der Zugezogenen beim Heimatbesuch nach den ewig gleichen Kleinstadt-Ritualen sehnt. So lässt es zumindest die Parkplatzsituation von Friedrichshain bis Pankow vermuten. Die Züge aus Berlin heraus sind voll, die Menschen zieht es ab Mitte Dezember nach Bielefeld, Braunschweig und Bökendorf – dorthin, wo man Jahrzehnte zuvor nur eines wollte: weg. Und doch kommt alljährlich zur Weihnachtszeit diese diffuse Sehnsucht nach Völlerei in der Pampa auf. Aus ungeklärtem Grund. Zumindest, wenn man genauer hinsieht. Auch das ist Weihnachten in Berlin: Weihnachtsbäume, die keiner braucht, an der Danziger Str. / Foto: Jana Kaminski Das kann nur Berlin: Winter-Biergarten und lebendiger Adventskalender Weihnachten beginnt in Berlin oft im Kleinen. Im Bötzowkiez im Prenzlauer Berg organisiert der Verein Pro Kiez e. V. jedes Jahr einen „ Lebendigen Adventskalender “. Türen öffnen sich im wörtlichen Sinne. Lokale Geschäfte und Hausgemeinschaften veranstalten wärmende Lagerfeuer im Innenhof, schenken Glühwein aus, laden zu kleinen Konzerten ein. Es wird gesungen und Nikolausstiefel genäht - man begegnet sich, wie es sich zur Weihnachtszeit gehört. Um Begegnung geht es auch auf den zahlreichen Berliner Weihnachtsmärkten. "Die kleine Hexe" initiiert im Hinterhof der Pasteurstraße im Prenzlauer Berg im Rahmen des PRO KIEZ E.V. Adventskalender / Foto: Jana Kaminski Ob All-Inclusive-Weihnachtsmarkt an der Oberbaumbrücke oder der unkonventionelle “Heissa Holzmarkt” im Kulturprojekt “Holzmarkt”: Es sind auch hier die kleinen Ideen, die Großes bewirken. Und so darf auch Berlins ältester Biergarten, der Prater, in die Wintersaison gehen und seine Türen als Wintermarkt öffnen. Weihnachtstheater: alles erlaubt Von der neuen Cirque-du-Soleil-Show „Alizé“ bis zur „Frida & Frida Young Show“ im Friedrichstadt-Palast: Statt klassischer Krippenspiele gibt es Akrobatik, große Shows und starke Inszenierungen. Etwas mehr weihnachtliche Geborgenheit fühlen Besucher hingegen im Musical „ Eine Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens im Bluemax-Theater . Zudem schaffen es dreidimensional wirkende Häuserfassaden als Bühnenbild, tanzende Weihnachtsbäume und sprechende Laternen eine Stimmung, die Spaß macht. Und erzeugen sogar so etwas wie Besinnlichkeit, mitten am Potsdamer Platz. Eine Weihnachtsgeschichte / Foto: Jens Ochmann Weihnachtsgans aus dem Luxushotel Wer in diesem Jahr die eigenen vier Wände gegen das ehemalige Kinderzimmer eintauscht, dem wird auch bei der letzten Frage geholfen: Was soll ich kochen? Denn auch wenn es sich in den Supermärkten zur Weihnachtszeit verhältnismäßig entspannt einkaufen lässt, gibt es eine deutlich einfachere Möglichkeit, das perfekte Weihnachtsessen zu organisieren. Mehrere Premium-Hotels und Restaurants bieten Weihnachtsgänse zum Mitnehmen oder liefern an. Auch das luxuriöse Ritz-Carlton gehört zu den Anbietern. Das Prinzip ist bequem: hochwertige Weihnachtsküche ohne lange Vorbereitung. Direkt geliefert auf den Tisch. Weihnachts-Truthahn to go aus dem POTS im Ritz-Carlton Berlin / Foto: Marriott International Wenn der Koffer in Berlin bleibt … Berlin kann Weihnachten. Nur anders als viele andere Städte. Am 24. Dezember sind die Straßen oft leer, Parkplätze plötzlich verfügbar, die Hektik weicht einer seltenen Stille. Die Freude ist groß, vertraute Gesichter aus dem Kiez beim Spaziergang zu treffen. Und wer gar keine Lust auf Kerzenschein hat, findet auch dafür Optionen: Partys im „KitKatClub” (Lack & Leder), Veranstaltungen im „Ritter Butzke” oder in der „Wilden Renate“ gehören für viele längst zur alternativen Feiertagskultur. Weitere Informationen: POTS im Ritz-Carlton Berlin, https://www.potsrestaurant.com/ Eine Weihnachtsgeschichte, https://showslot.com/weihnachtsgeschichte/

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