Premium Economy: Keine fremden Füße, kein fremdes Schnarchen mehr
Aktualisiert: vor 2 Stunden
Wahrer Luxus beginnt selten bei Kaviar und Champagner bei einem Langstreckenflug. Er beginnt bei der Erlaubnis, sich als Erwachsener etwas zu gönnen, wonach früher niemand gefragt hat: keine fremden Füße, die sich unter dem eigenen Sitz ins Handgepäck schieben, kein Wecken am frühen Morgen durch das Schnarchen der Person nebenan oder der versehentlichen Knie-Getränkewagen-Kollison.

Erwachsen sein hat eindeutig Vorteile, zum Beispiel die Erlaubnis, sich selbst etwas zu gönnen, ganz ohne Rechtfertigung vor niemandem. Wer daran zweifelt, sollte einmal zehn Stunden neben einer schnarchenden Person auf einem Langstreckenflug verbracht haben, während sich fremde Zehen gemütlich unter dem eigenen Sitz einrichten. Genau diesem Szenario macht ein Upgrade auf die Premium Economy Class ein Ende, und das durchaus mit einem gewissen Vergnügen.
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Die Herausforderung eines Langstreckenflugs mit Kind
Ein Langstreckenflug ist für Erwachsene anstrengend, für Kinder oft noch mehr. Ein aktives Kind braucht Bewegung, Platz und Beschäftigung, gleichzeitig will ich als Elternteil selbst etwas Schlaf bekommen und entspannt ankommen. In der Economy Class sind die Sitzplätze eng, der Abstand zum Nachbarn gering, die Bewegungsmöglichkeiten begrenzt. Das bedeutet oft wenig Schlaf und viel Stress für alle Beteiligten, genau das habe ich erlebt, bis ich mich für ein Upgrade entschieden habe.
Warum Premium Economy den Unterschied macht
Das Upgrade auf die Premium Economy bietet mehr als nur einen größeren Sitz. Mehr Beinfreiheit ermöglicht es, die Beine auszustrecken und sich zwischendurch zu bewegen. Mehr Abstand zum Sitznachbarn sorgt für Privatsphäre und weniger Störungen. Passagiere in der Premium Economy werden oft zuerst mit Essen bedient, was mit Kind besonders praktisch ist. Und die kleinere, ruhigere Kabine macht die gesamte Atmosphäre entspannter. Für mich war das Upgrade ein echter Gewinn: Ich konnte aufstehen, ohne andere zu stören, hatte mehr Raum für mich und mein Kind und kam deutlich erholter an.

Wie sich ein Upgrade auch günstiger organisieren lässt
Ein Upgrade auf die Premium Economy kann teuer wirken, es gibt aber clevere Wege, um Kosten zu sparen. Lufthansa, Austrian Airlines und weitere bietet ein Gebotsverfahren an, bei dem sich ein Upgrade ersteigern lässt, ab etwa 300 Euro pro Person ist mit etwas Glück ein Upgrade möglich. Wer das nicht bezahlen will, kann stattdessen die letzte Reihe mit Zweiersitzen an den Seiten hinter der Premium Economy reservieren, das bietet mehr Beinfreiheit und keinen Sitznachbarn für rund 70 Euro, eine günstige Alternative, wenn das volle Upgrade zu teuer ist. Wichtig dabei: Die ursprüngliche Reservierung lässt sich flexibel halten und bei erfolgreichem Upgrade-Gebot zurückerstatten, sodass keine doppelten Kosten entstehen.

Wahrer Luxus: Die Freude am Erwachsensein
Am Ende bleibt es die Rechnung vom Anfang: Wahrer Luxus zeigt sich selten am Preisschild, sondern an der Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Kein Gedränge am Gepäckfach, keine unangenehmen Gerüche vom Sitznachbarn, keine unangenehmen Situationen bei nächtlichen Toilettengängen, all das zählt zu den Details, die über den Verlauf eines Langstreckenflugs entscheiden. Wer sensibel auf Umgebungsreize reagiert, weiß, wie viel diese kleinen Freiheiten tatsächlich wert sind, und wie wenig Verschwendung darin steckt, sie sich einfach zu nehmen.
Häufige Fragen zur Premium Economy bei Lufthansa mit Kind
Lohnt sich Premium Economy bei Lufthansa für Familien? Ja, besonders auf Langstrecken. Mehr Beinfreiheit, mehr Abstand zum Sitznachbarn und früheres Essen reduzieren Stress deutlich, sowohl für Kinder als auch für Eltern.
Wie viel kostet ein Upgrade auf Premium Economy bei Lufthansa? Über das Gebotsverfahren ist ein Upgrade oft schon ab rund 300 Euro pro Person möglich, abhängig von Verfügbarkeit und Gebotshöhe.
Gibt es eine günstigere Alternative zum vollen Upgrade? Ja, die letzte Reihe mit Zweiersitzen hinter der Premium Economy lässt sich für rund 70 Euro reservieren und bietet mehr Beinfreiheit sowie einen freien Nachbarsitz.
Kann eine Sitzplatzreservierung bei erfolgreichem Upgrade erstattet werden? Ja, eine vorab bezahlte Reservierung wird bei einem erfolgreichen Upgrade-Gebot in der Regel zurückerstattet.



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